Neuropsychologie

Neuropsychologie

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Schwerpunkt Neurologiepsychologie

Die Neuropsychologie beschäftigt sich vor allem mit mentalen (kognitiven) Prozessen des zentralen Nervensystems. 

Unsere Themengebiete in der Neuropsychologie

Die Neuropsychologie beschäftigt sich vor allem mit mentalen (kognitiven) Prozessen des zentralen Nervensystems. Das sind zum Beispiel Wahrnehmung, Handeln, Denken, Aufmerksamkeit, Gedächtnis oder Sprache. Diese Aspekte gewinnen in der Diagnostik und Behandlung von Epilepsien zunehmend an Bedeutung. Auch Persönlichkeit und Affekt bzw. Emotionen sind für Neuropsychologen von Interesse. Psychische und kognitive Beeinträchtigungen infolge einer Epilepsie können die Lebensqualität nachhaltig mindern und stellen einen sozialen und ökonomischen Risikofaktor dar. Die Neuropsychologie hilft sowohl bei der Einschätzung krankheitsbedingter kognitiver Defizite als auch in der Erkennung und Bewertung medikamentöser Nebenwirkungen. Im Laufe einer neuropsychologischen Untersuchung liegt nicht nur ein Testwert vor, sondern es müssen alle Informationen herangezogen werden, um ein richtiges und für den Patienten hilfreiches Ergebnis zu liefern, z.B. wo die Hirnschädigung liegt, welche Funktionen sind zuerst betroffen gewesen, wie ist das Verhalten des Patienten. Epidemiologische Studien belegen, dass die Intelligenz von Patienten mit Epilepsie im Normbereich liegt, meist ist die Grunderkrankung, das auch die Ursache der Epilepsie ist, die Ursache für eine geistige Behinderung. Auch die Therapie ist vielfältig, es kommen kognitive Trainingsverfahren zum Einsatz als auch die Erarbeitung von Kompensationsmöglichkeiten und Unterstützung in der Krankheitsbewältigung. Es ist oft wichtig, die Angehörigen mit die Therapie einzubeziehen. Bei Fragen der Rehabilitation und Ausbildung von Epilepsiepatienten ist eine ressourcenorientierte neuropsychologische Untersuchung unumgänglich, um fundiert beraten und Entscheidungen treffen zu können. Häufig beraten wir die Patienten auch zu juristischen Hintergründen, z.B. wenn es um die Fahreignung bei der Erkrankung geht.